Am 17. März 2019 veröffentlichten die Schaumburger Nachrichten diesen Artikel:

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Vision und Chance hin zu einer nachhaltigen Stadt

Der Georgschacht begleitet die Geschichte Stadthagens schon sehr lange. Von 1902 bis 1960 wurde im Bergwerk “Zeche Georgschacht” Steinkohle gefördert. Mit über 200 Beschäftigten war die Zeche ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Nach Schließung der Zeche waren Abraumhalde und auch die leerstehenden Gebäude eine Abenteuerspielplatz für heranwachsende Jugendliche. Auch siedelten sich dort zunächst ein paar Unternehmen aus dem Bereich Metallbau an. In den achtziger Jahren schließlich gab es dort Unternehmen aus der Schrott- und Recyclingbranche.

Die Industrieruine Georgschacht indes war immer mehr dem Verfall ausgeliefert.  Der Wasserturm als eines der ältesten Gebäude musste Anfang 2018 aus Sicherheitsgründen abgerissen werden, was nicht ohne Proteste abging (siehe SN-Artikel: Initiative-will-Abriss-kurzfristig-stoppen).

Die Ansiedlung des Asphaltmischwerks Ahrens in 2013 sorgte von Beginn an für kontroverse Diskussionen in Stadthagen (siehe auch: Bürgerprotest Stadthäger Asphaltmischwerk e.V.). Ahrens ist Betreiber der Abraumhalde Georgschacht; Eigentümerin der Halde ist die Eliat Besitz- und Beteiligungsgesellschaft mbH. Die Halde soll bis ca. 2026 ordnungsgemäß verfüllt und abgeschlossen sein. Die Nachnutzung als Solarpark könnte aber schon wesentlich früher starten, da die Planungen ohnehin einen schrittweisen Aufbau vorsehen. Letztendlich entscheiden muss die Eigentümerin Eliat.

Der Solarpark ist eine Riesenchance für Stadthagen in der Entwicklung zu einer nachhaltigen Stadt. Ein Zeichen für die Zukunft Stadthagens, der noch viele weitere Schritte folgen müssen und werden. Wir als Ideen-Arena haben uns auf die Fahnen geschrieben, uns aktiv einzumischen und die Entwicklung aktiv voranzutreiben.